Der Pizzastein: Heiße Steine nicht nur in der Sauna nutzen

Pizza auf SteinFreunde des italienischen Essens erfreuen sich neben Pasta auch an Pizza. Wer aber nicht immer nach Italien fahren oder beim Italiener um die Ecke speisen möchte, kann sich einen Pizzastein nach Hause holen. Ein Pizzastein ist ein Stein, auf den man den frisch zubereiteten Pizzateig legen kann und die Pizza im Ofen oder auf dem Grill zubereiten kann.

Die Welt der Pizza und der Pizzastein

Um zu verstehen, warum der Pizzastein heute so beliebt ist, sollte man einen Blick auf die Wurzeln der Pizza werfen. Ihre Karriere begann bereits bei den Alten Griechen und Etruskern, die ihre Teigfladen über dem Feuer zubereiteten. Garniert wurde das Ganze mit Olivenöl und verschiedenen Kräutern. Man könnte dies als eine Art Vorläufer des Focaccias bezeichnen. Auch die Römer fanden Gefallen an dieser neuen Brotform und übernahmen die Machart. In Italien breitete sich diese Zubereitungsform vor allem in der Stadt Neapel aus. Hier entstand im Laufe der Zeit wohl auch die Bezeichnung Pizza.

Tomaten auf der Pizza

Bevor die Pizza zu dem wurde, was wir heute kennen, musste noch einiges passieren. Lange Zeit galt die Pizza nur als Arme-Leute-Essen. Im 16. Jahrhundert brachten Seefahrer dann die Tomate nach Europa. Es dauerte noch knapp zwei Jahrhunderte bis die Tomate dann auch wirklich als Lebensmittel akzeptiert wurde. Die erste Pizzaria wurde in Neapel im Jahr 1830 gegründet. Gebacken wurde die Pizza zu dieser Zeit schon in einem Steinofen. Von da an stand der kleinen Pizza Großes bevor.

Die Geschichte des Pizzasteins

Pizza im SteinofenWir von Pizzastein Test möchten Ihnen natürlich auch zeigen, woher der Pizzastein kommt. Die Alten Griechen backten Ihr Brot auf heißen Steinen. Diese Steine wurden wahrscheinlich in einem kleinen Erdloch auf der Feuerglut erwärmt. Diese Konstruktion war also einen Vorläufer des:

  • modernen Herds
  • Pizzasteins

Was ist ein Pizzastein?

Der moderne Pizzastein soll Ihnen den Steinofen nach Hause bringen. Während unsere Pizza im herkömmlichen Ofen meistens erst knusprig wird, wenn der Belag schon fast trocken ist, kann das perfekte Ergebnis mit Hilfe eines Pizzasteins erzielt werden. Solche Pizzasteine können

verwendet werden. Während sich im Backofen eine rechteckige Form anbietet, ist eine runde auf dem Grill wesentlich praktischer. Der große Pizzastein Vergleich zeigt, dass Sie bei der Suche eine große Auswahl an Größen und Formen finden.

Pizzastein für den Backofen

Der Pizzastein Vergleich zeigt auch, dass sich die Pizzastein Form für den Backofen leichter wählen lässt, denn in den Backofen passen sowohl runde, als auch eckige Pizzasteine. Jedoch eignet sich die rechteckige Form aufgrund des Backofenrosts ein wenig besser. Damit die Pizza auch schön knusprig wird, sollten Sie unbedingt einige Punkte beachten:

    • Je nach Stärke des Pizzasteins muss er auch mal etwas länger vorgewärmt werden → dünne Steine erhält man schon mit einer Stärke von etwa 2cm
    • Der Backofen sollte auf der höchsten Temperatur eingestellt sein
    • Nutzen Sie die Ober-/ Unterhitze Funktion Ihres Backofens

Für den Pizzateig sollte man außerdem frische Hefe verwenden und dem Teig auch einige Zeit geben, um aufzugehen. Nur so gelingt die Pizza auf Ihrem Pizzastein richtig.

Der Pizzateig sollte auf der Arbeitsfläche ausgerollt und belegt werden. Mit der Pizzaschaufel kann er dann bequem auf den vorgeheizten Pizzastein gelegt werden.

Das Pizzastein Material

Unser Pizzastein Vergleich hat sich auch mit den verschiedenen Pizzastein Materialien beschäftigt. Vorwiegend werden für die Herstellung von Pizzasteinen sogenannte Natursteine verwendet. Beliebt sind hier:

  • Schamott(e)
  • Speckstein
  • Cordierit
  • Keramik

Der traditionelle Steinbackofen besteht aus Gestein, das starke Hitze aushält ohne dabei zu zerspringen. Es muss die Wärme gut speichern und gleichmäßig wieder abgeben können. Darauf beruht auch das Prinzip des Pizzasteins. Der Pizzastein Vergleich zeigt die Unterschiede zu einem Elektro-Backofen klar und deutlich: Durch die gespeicherte Wärme und eine Temperatur von ca. 350°C benötigt eine Pizza im Steinofen gerade einmal 3-4 Minuten, während man beim Elektroherd bis zu 20 Minuten warten muss, dass die Pizza fertig wird. Der dicke Pizzastein speichert die Wärme des Backofens auch ganz gut, allerdings kann ein Elektro-Backofen nur bis etwa 250°C aufheizen.

Wie funktioniert ein Pizzastein?

Ein Pizzastein hat eine grobe Struktur, ist also “offenporig”. Dadurch kann Feuchtigkeit von der Pizza vom heißen Stein aufgenommen werden und verdampfen. Dieser Prozess ermöglicht es, dass die Pizza knsuprig wird und der Belag trotzdem noch saftig bleibt.

Pizzastein Test: So backen Sie die beste Pizza

Wir von Pizzastein Test wollen Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Pizzastein verwenden, um das beste Backergebnis zu erzielen:

  • Pizzastein auf Backofen-Rost legen (untere Schiene)
  • Backofen einschalten: Ober- und Unterhitze, maximale Stufe (ca. 250°C)
  • Vorheizen (Dauer: ca. 30 bis 45 Minuten)
  • Fertig ausgerollten Teig auf Schaufel legen und belegen
  • Pizza mit Hilfe der Schaufel auf den heißen Pizzastein geben
  • Pizza etwa 6-10 Minuten im Ofen backen

Falls bei Ihrem Pizzastein keine Schaufel mitgeliefert wird, können Sie auch verschiedene Modelle zusätzlich kaufen.

Verwendung Pizzastein

Der Pizzastein Vergleich hat bereits gezeigt, dass der Pizzastein sowohl im Backofen, als auch im Herd verwendet werden kann. Wie bereits beschrieben kann die Pizza mit dem Pizzastein zuverlässig im heimischen Backofen zubereitet werden. Eine andere Variante ihn zu verwenden zeigt der Pizzastein Vergleich im folgenden Abschnitt.

Pizzastein Test: Der Pizzastein auf dem Grill

Im Sommer brutzeln meist Würstchen oder Steaks auf unseren Grills. Eine Abwechslung dazu kann Ihnen der Pizzastein bringen. Unser Pizzastein Vergleich beweist, dass die Verwendung des Pizzasteins auf dem Grill einige Vorteile gegenüber der Verwendung im Backofen hat:

  • Auf dem Grill entwickeln sich meist höhere Temperaturen als im Backofen, was die Garzeit der Pizza insgesamt verkürzt
  • Auf dem Grill entfalten sich, aufgrund hoher Temperatur, geschmackvolle Röstaromen

Voraussetzung für die Nutzung des Pizzasteins auf dem Grill ist ein sogenannter Kugelgrill. Ob Sie dabei eine Gas- oder Kohle-Variante nutzen, bleibt dabei Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Der Deckel des Grills sorgt dafür, dass die Pizza auch von oben gegart wird.Unser Pizzastein Vergleich fand heraus, dass sich vor allem die Materialien Cordierit und Schamott(e) bestens eignen. Aber auch mit den anderen Pizzasteinen erreichen Sie gute Ergebnisse.

Pizzastein Reinigung

Pizza wird belegtDen Pizzastein reinigen Sie auf eine ganz simple Art und Weise. Bevor Sie jedoch den Pizzastein reinigen, sollte dieser vollständig abgekühlt sein, da es sonst beim Aufeinandertreffen von heißem Stein und kaltem Wasser zum Bruch (Sprung) des Pizzasteins kommen kann.

Besitzt der Stein eine Glasur kann er leicht mit einem angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Um Reste auf dem Pizzastein zu entfernen, nehmen Sie ganz einfach eine Rasierklinge bzw. einen Ceranfeldschaber und kratzen die Reste vorsichtig vom Stein. Ist die Verschmutzung recht hartnäckig, können Sie es auch vorsichtig mit einem Metall-Schwamm versuchen.

Sollten Sie sich mit der Zeit an der verschmutzten Oberfläche Ihres Pizzasteins stören, können Sie auch eine dünne Schicht mit einem feinen Schmirgelpapier abschleifen (Aber Vorsicht, schnell ist zu viel weg!).

Vermeiden Sie den Einsatz von Spülmittel, wenn Sie Ihren Pizzastein reinigen. Das Spülmittel kann möglicherweise das Pizzastein Material angreifen bzw. es können Rückstände verbleiben.

Die Gebrauchsspuren (Flecken) auf dem Pizzastein müssen Sie nicht fürchten. Durch die Hitzeeinwirkung auf den Stein werden sämtliche Keime abgetötet.

Pizzastein Kauf

Wer sich jetzt einen Pizzastein kaufen möchte, kann dies sowohl in (Koch-)Fachmärkten tun, als auch in einigen Baumärkten. Online finden Sie ebenfalls ein großes Angebot an Pizzasteinen. Hier ist sicher für jeden das passende Pizzastein-Modell dabei. Wir von Pizzastein Test empfehlen auch die Angebote des Online Versandhauses Amazon.

Mal was anderes

Wenn Sie Ihren Pizzastein immer noch heiß lieben, Sie langsam, aber sicher von der klassischen Pizza gelangweilt sind, hat Pizzatest einen Vorschlag für Sie: Wie wäre es mit frischen Brötchen oder gar einem knusprigen Ofenbrot?

Durch den vorgewärmten Pizzastein, kann das Brot langsam und gleichmäßig von unten gebacken werden. Achten Sie jedoch darauf, ein feuerfestes und hitzbeständiges Gefäß mit etwas Wasser in den Ofen zu geben, denn das Brot benötigt beim Backen eine hohe Luftfeuchtigkeit.